bbz in Zahlen

 

2018 betreuten wir insgesamt 17 Unternehmen in der Region Koblenz. Für unsere Vertragspartner halten wir unterschiedliche Module bereit, die auch unterschiedlich gebucht wurden. Die Wurzeln unseres betrieblichen Beratungszentrums liegen in der Arbeit mit Suchtmittelabhängigen und –gefährdeten Menschen, was sich besonders darin zeigt, dass 12 Unternehmen den Baustein ‚Beratung bei Suchtproblemen und –gefährdung‘ in Anspruch genommen haben.

Der Trend hinsichtlich der Unterstützung für die ‚Beratung bei psychischen Erschöpfungszuständen‘ betroffener Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeichnet sich weiter fort. Unser Beratungszentrum ist in der Lage, schnelle und unbürokratische Hilfe für Betroffene anzubieten, die in der konkreten Not von besonderer Bedeutung ist. Schnelle, unbürokratische und professionelle Hilfe kann auch schnell und nachhaltig für Linderung und Entlastung sorgen. 

 

 

 

Immerhin 61 % unserer Arbeit mit Betroffenen hatten den Focus auf psychosozialen Problemlagen mit und ohne Erschöpfungssymptomatik.

Die Nachfragen nach Hilfen bei süchtigem Verhalten, aufgrund eigener Betroffenheit oder als Angehöriger, nehmen weiterhin etwa ein Drittel der Beratungen und Betreuung ein.

 

Verteilung der Einzelfallberatung nach Modulen 2018

 

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Die Aufteilung der angefragten Leistungen zeigt weiterhin ein sehr ausgeglichenes Bild.

 

Neuzugänge – Aufteilung nach Modulen

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Die Zahl der Neuzugänge von Betroffenen im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Betreuten lag 2018 bei 59 % und somit mit 6 % über der Zahl der Gesamtneuzugänge aus dem Jahr 2017. 

Die Nachfragen wegen süchtigem Verhalten sind um 7 % zum Vorjahr gestiegen und die Anfragen nach psychosozialer Beratung (Lebensberatung) gesunken. Die Verschiebung der Anfragen in Hinblick auf die zugrundeliegende Problematik in diesen Modulen bewegen sich rückblickend auf unsere Arbeit in einem unproblematischen Bereich.

Bei der Gesamtzahl der betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wegen Erschöpfungszuständen haben 69 % erstmalig im vergangen Jahr Kontakt zu unserem Beratungszentrum aufgenommen. Im Gegenzug konnten wir viele Beratungen und Betreuungen abschließen, da die schnelle und unbürokratische Hilfe eine Verfestigung der Symptomatik entgegenwirkt und die Betroffenen sich besser stabilisieren und ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen konnten. Hierzu zählen natürlich auch die Wiederaufnahme der Arbeit und die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit.

Die Anfrage nach Beratung wegen Überschuldung nahm um 33% zu.

Hintergründe der Beratung bei Erschöpfungszuständen 2018

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Bei den Hintergründen zur Kontaktaufnahme bei seelischen Erschöpfungszuständen haben wir für 2018 eine weitere Kategorie hinzugefügt. Prekäre familiäre Belastungssituationen (Partnerschaftsprobleme, Trennung/Scheidung, Erkrankung eines Familienmitgliedes u.a.), die zu einer Erschöpfung führten nahmen zu, sodass wir sie neben psychischen Erkrankungen, Arbeitsplatzüberlastung und Inanspruchnahme unserer Angebote als Angehöriger eines Mitarbeiters, als eigene Kategorie aufnahmen.

 

Beratung bei Abhängigkeitsproblematik – Verteilung Betroffenheit 2018 

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Zunahme der Kontaktaufnahme wegen eigener Betroffenheit um 8 % gegenüber dem Vorjahr.

 

Beratung aufgrund süchtigen Verhaltens – insgesamt - Verteilung nach Geschlecht

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telefon0261 12441